Unsere Kampange

#humanrightsfirsttrumplast

Soll Donald J. Trump so weiter machen wie bisher?

Wir sagen nein!

Spielen wir unsere Trump(f)-Karte!

Gegen Trump ‚auf die Straße gehen‘ ist sicher nicht verkehrt; allerdings lässt sich der amerikanische Präsident Donald J. Trump davon nicht besonders beeindrucken. Jedenfalls sind keine Anzeichen erkennbar, dass die bisherigen Proteste ihn zur Vernunft bringen.

Trump ist nach amerikanischem Verständnis zweifellos ein erfolgreicher Geschäftsmann. Es geht ihm wohl um das Geld, sein Geld – sein Leben lang. Das Geld ist – neben dem Applaus seiner „Fans“ – sein (mutmaßlich einziger) Maßstab.

Also denken auch wir über Geld nach!

Wie ist Trump zu seinem Geld gekommen?

Die Antwort ist so einfach wie die Denkweise des Präsidenten: Indem er für seinen eigenen Vorteil andere Menschen bezahlen lässt. Das ist dann für Trump ‚ein guter Deal‘. Er hatte bislang damit auch Erfolg im Sinne seiner eigenen Ziele.

Für Donald Trump besteht auch die ‚Kunst‘ des politischen Regierens darin‚ ‚gute Deals‘ auf den Weg zu bringen. Für ihn ist der Job des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika allem Anschein nach die Krönung seines bislang erfolgreichen Geschäftsmodells: Es geht ihm darum, die ‚Marke Trump‘ noch besser zu verkaufen. D.h. es ist ihm jedes Mittel recht, andere Personen (oder den Rest der Welt) für seine Marke ‚über den Tisch zu ziehen‘.

Wir müssen wohl damit leben, dass es sehr viele Leute gibt, denen das nicht nur gefällt, sondern die sich das auch noch gefallen lassen.

Was können wir tun?

Wenn wir nicht zu den Trump-Fans gehören und uns nur ärgern und mit dem Kopf schütteln, wird sich nichts verändern! Es wäre aber fatal anzunehmen, dass wir nichts verändern können. Natürlich können wir etwas ändern, wenn nur genug Leute an einem Strang ziehen – und möglichst in die gleiche Richtung!

Wenn wir etwas verändern wollen, sollten wir als ersten Schritt über das Geschäftsmodell von Präsident Trump nachdenken – nicht um es ihm nachzumachen, sondern um es zu unterlaufen oder ‚aus den Angeln zu heben‘.

Zunächst einmal grundsätzlich die ganz einfache Frage:

Wie kommt mein Geld in meine Tasche und das Geld von Trump in seine Tasche?

Fällt das Geld vom Himmel, liegt es auf der Straße oder kommt es einfach nur aus dem Geldautomaten? Wer daran nicht glaubt, muss feststellen: wenn ich Geld bekomme, muss es ein anderer vorher gehabt haben; das klingt sehr banal.

Die entscheidende Frage ist, ob derjenige, der um sein Geld erleichtert wird, mit dieser ‚Erleichterung‘ einverstanden ist oder nicht.

Manchmal kommt es vor, dass derjenige, der sein Geld freiwillig hergibt, dafür etwas Wertvolles und Vernünftiges bekommt, auch wenn der Händler bei dem Geschäft etwas verdient. Das könnte man als ‚fairen Handel‘ bezeichnen.

‚Gute‘ Geschäftsleute (und Politiker, die sich wie ‚gute‘ Geschäftsleute verhalten) verstehen es, mit verschiedenen Methoden dafür zu sorgen, dass andere Personen bezahlen, ohne dass sie dafür etwas bekommen, was dem Preis angemessen ist.

Wie kommt das Geld eines anderen Menschen in meine Tasche?

Ich könnte z. B. für mein Geld arbeiten – aber das ist ja nicht so bequem, kostet viel Zeit und manchmal auch Schweiß und setzt voraus, dass ich einen Job habe. Manche Leute sind der Auffassung, Arbeit ist nur etwas für dumme Menschen. Andere Menschen arbeiten lassen ist da schon komfortabler.

… oder gute ‚Deals‘ machen:

  1. Der ideale Fall für den cleveren Geschäftsmann ist der, dass die zahlende Person entweder den vollständigen Preis nicht kennt oder nicht merkt, dass es weniger um den Vorteil für den Käufer, sondern viel mehr um den Vorteil für den Verkäufer geht. Besonders lukrativ ist es, wenn sich dieser ‚Deal‘ immer wiederholen lässt. Ein bewährter Verkäufertrick besteht darin, dem Käufer Geschenke (oder ‚garantierte‘ Lotteriegewinne) zu versprechen; dieser Trick ist dann besonders clever, wenn andere diese bezahlen müssen.
  2. Der zweite, aber nicht seltene Fall ist der, dass die zahlende Person zwar merkt, übervorteilt zu werden, aber glaubt, sich gegen den Aderlass nicht wehren zu können.
  3. Der dritte Fall ist der, dass sich die zahlende Person in der Tat nicht wehren kann; zum Beispiel bei Anwendung oder Androhung von Gewalt oder schlichter Erpressung.
  4. Der vierte Fall ist gemeiner Diebstahl.

Man könnte denken: so (und nicht anders) funktioniert die Welt – und so funktioniert auch die Wirtschaft als Teil dieser Welt. Etwas anderes zu glauben wäre einfach nur blöd. Die logische Schlussfolgerung aus dieser Denkweise wäre dann die folgende: Ich versuche die Naivität, Gutgläubigkeit, Ängstlichkeit oder Chancenlosigkeit anderer Personen zu meinem Vorteil auszunutzen (und hoffe, dass das keiner merkt). Wer eine Chance verstreichen lässt dies zu tun, ist selbst schuld. Und wer das am besten kann und ohne Hemmungen durchzieht ist eben ‚great‘!

Wenn dieses einfache Strickmuster stimmt, dann hat Donald Trump alles richtig gemacht und es könnte eine sinnvolle Idee sein, zu versuchen, von dem Geschäftsmodell des Herrn Trump zu lernen oder zu profitieren. Das scheinen viele Unternehmen und Personen für zweckmäßig zu halten; wie sonst wäre (entgegen allen vorherigen Prognosen) der enorme Anstieg der amerikanischen Aktien in den ersten Wochen nach der Wahl von Herrn Trump als amerikanischer Präsident zu erklären? Es scheint eine nicht unerhebliche Zahl von „Trittbrettfahrern“ zu geben, die glauben, dass dieses Geschäftsmodell funktioniert und sich auch für sie selbst bewährt.

Die Frage ist nur, wer die Rechnung zum Schluss bezahlt.

Unsere Antwort lautet:      

du und ich.

Wenn das stimmt, sollten wir uns ausrechnen, ob es nicht besser wäre, jetzt etwas zu investieren, damit die Schlussrechnung – auch für uns – nicht zu hoch wird.

Trump ist zwar in Amerika gewählt worden. Sein Regierungspolitik wirkt sich aber in unserer globalisierten Welt über die Amerikanischen Grenzen hinaus aus – auch auf uns!! Deshalb sollten wir die Lösung nicht allein den Amerikanern überlassen.

Es geht darum, nicht nur zu zeigen, dass das Geschäftsmodell des amerikanischen Präsidenten auf die Dauer nicht funktionieren kann, sondern vor Allem zu erreichen, dass dieses Modell möglichst bald an seine Grenzen stößt und in sich zusammenfällt. Dann werden sich vielleicht auch andere Menschen überlegen, ob es sehr schlau ist, es auch mal so oder so ähnlich zu versuchen.

Wir sollten nicht darauf warten, dass andere sich um das Problem kümmern!

Was passiert denn mit unserem Geld?

Mit jeder Bezahlung – auch einer  noch so kleinen Geldausgabe – tagen wir zum Erfolg jedes Verkäufers bei. Das ist auch gut so. Wir als Kunden entscheiden letztendlich über den Erfolg des Händlers. Der Händler ist auf unsere Kaufentscheidungen angewiesen. Wir können eben nicht nur entscheiden, was wir kaufen wollen, sondern auch noch beim wem wir kaufen. Damit haben wir ein sehr wirkungsvolles ‚Machtmittel‘ in der Hand. Wir können uns für den Händler entscheiden, der den günstigsten Preis anbietet. Wir könnten uns aber auch für den Händler entscheiden, von dem wir mit gutem Grund annehmen, dass bei ihm unser Geld ‚in besseren Händen‘ ist – selbst wenn der nicht den aller günstigsten Preis anbietet. Das können wir aber nur tun, wenn wir diesen ‚guten Grund‘ möglichst zuverlässig kennen und über den Händler etwas mehr wissen als nur sein seine Werbeaussagen und sein Preisangebot.

Unsere Grundsatzentscheidung lautet:

Wir verweigern mit unseren Entscheidungen über unsere persönlichen Geldausgaben die Unterstützung derjenigen Personen und Organisationen, die ihrerseits das ‚Geschäftsmodell Trump‘ mit ihrem Geld unterstützen.

Und wir sprechen darüber ! ! !

Wir sprechen nicht nur mit den Händlern, bei denen wir etwas kaufen, sondern vor Allem mit den Händlern, bei denen wir nichts (mehr) kaufen werden – und sagen auch warum – und das tun wir öffentlich.

Das wirkt besser als Aufregung, schlaflose Nächte, ins Kopfkissen weinen und Buh-Rufe.

Wir – du und ich – sind vielleicht nicht die unmittelbaren Kunden der Trump-Unternehmen; wir sind aber ziemlich sicher die Kunden der Unternehmen, die Trump durch ihre Geschäftsbeziehungen unterstützen. Wenn diesen Unternehmen – nicht nur in Amerika, sondern rund um den Globus – die Kunden weglaufen, werden sich diese Unternehmen überlegen, ob die Unterstützung der Marke Trump für sie selbst noch ein günstiges Aushängeschild (und Werbemittel) ist.

Wenn es uns gelingt, das Geschäftsmodell Trump nachhaltig ins Wanken zu bringen, werden die Tage der Präsidentschaft Trump gezählt sein. Das wird sicher schneller gehen als ein Amtsenthebungsverfahren, wenn wir genügend aktive Mitmacher und Unterstützer gewinnen.

Unser Vorschlag kostet kein Geld (außer vielleicht geringe Portokosten), dafür aber etwas Zeit und Mut! Und die Bereitschaft, auf bestimmte Dinge zu achten, an die wir bislang vielleicht nicht gedacht haben.

Unser Konzept:

Wir – als Käufer und Konsumenten – nutzen bei unseren Entscheidungen über unsere persönlichen Geldausgaben gegenüber den möglichen Unterstützern des ‚Geschäftsmodells Trump‘ unsere Macht bewusst  aus.

Jede/r soll selbst bestimmen, ob und in welchen Bereichen sie / er sich an dem Boykott beteiligt.

  1. Wir boykottieren nicht nur die Unternehmen, die dem Präsidenten Trump und seiner Familie gehören (‚Trump-Unternehmen‘ im engeren Sinne), sondern auch die Unternehmen und Personen, die das Geschäftsgebaren des Unternehmers und Präsidenten Trump dadurch unterstützen, dass sie mit Trump-Unternehmen Geschäftsbeziehungen unterhalten.
    [Einige Unternehmen und Personen haben sich schon von Geschäften mit der Marke Trump distanziert, aber viele Unternehmen versprechen sich von der Fortsetzung einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit der ‚Marke Trump‘ noch einen größeren Vorteil, als wenn sie diese beenden würden würden.]
  2. Wir beschränken uns in unserem Boykott nicht darauf, nur stillschweigend nichts zu tun, sondern teilen den von uns boykottierten Unternehmen unsere Entscheidung schriftlich mit, fordern die Unternehmen auf, sich dem Boykott anzuschließen und verlangen eine schriftliche Antwort. Wir veröffentlichen sowohl unsere Entscheidungen und Anfragen, als auch die von uns verlangte Antworten der boykottierten Unternehmen. Und falls sich ein Unternehmen weigert uns zu antworten, veröffentlichen wir diesen Umstand erst recht.
  3. Wir erlauben uns, diejenigen Unternehmen öffentlich zu empfehlen, die sich dem Boykott verbindlich angeschlossen haben.
  4. Wir fordern auch andere mögliche ‚Unterstützer‘ der Marke Trump auf, sich an unserem Boykott zu beteiligen: z. B. Künstler, Leistungssportler, Schauspieler, Schriftsteller, Investoren und andere bekannte Persönlichkeiten. Sie alle könnten erklären, dass Sie Angebote, die sich als Unterstützung des Marke Trump eignen, zurückweisen werden.
  5. Wir empfehlen allen unseren Freunden, sich dem Boykott anzuschließen.
  6. Wir unterstützen uns gegenseitig, und sorgen dafür, dass sich möglichst viele Menschen dem Boykott anschließen.

Darauf wird Trump reagieren!

Das ist unsere Trump(f)karte!