Trump-Organisation bessert ihre Finanzlage durch Verkauf des umstrittenen Malariamittels an Brasilien

Der Trump-Organisation geht es wirtschaftlich nicht gut. Der Tourismus ist weltweit im Lockdown. Die Trump-Hotels sind teilweise geschlossen oder unterbelegt. Lt. diepresse.com vom 08.04.2020 verlor Trump innerhalb von einem Monat ca. ein Drittel seines Vermögens.

Spiegel.de berichtete am 01.06.2020: USA liefern Hydroxychloroquin nach Brasilien. (…) Trump hatte Hydroxychloroquin als „Geschenk Gottes“ gepriesen. (….).

Spiegel.de hatte am 23.05.2020 berichtet: Malaria-Medikament erhöht Sterblichkeitsrate:

(…) Eine am Freitag veröffentlichte Studie kommt nun zu dem Ergebnis, dass Covid-19-Patienten, die mit den Malariamitteln Hydroxychloroquin und Chloroquin behandelt werden, eine höhere Sterblichkeitsrate aufweisen. Hydroxychloroquin und Chloroquin zeigen keinen Nutzen bei Covid-19-Patienten“, erklärte Studienautor Mandeep Mehra vom Brigham and Women’s Hospital der Harvard Medical School in Boston am Freitag. Vielmehr zeigten neue Untersuchungen, dass Patienten sogar ein erhöhtes Sterberisiko haben. Zudem könnten die Medikamente auch Herzrhythmusstörungen auslösen. Ein Forschungsteam der Harvard Medical School in Boston und des Herzzentrums am Universitätsspital Zürich hatte für die in der Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlichte Studie die Daten von 96.000 Patienten in Hunderten Krankenhäusern weltweit ausgewertet. (…)

Am 16.05.2020 berichtete derstandard.de unter der Überschrift:

Jared Kushner: Trumps Tausendsassa und Corona-Zar in der Kritik:

(…) Heilmittel fürs Börserl:

Persönlich nannte Kusher vor allem der Impfexperte Rick Bright beim Namen. Bright, der im April zwangsversetzte Direktor der Behörde für biomedizinische Forschung und Entwicklung (Barda), wiederholte am Donnerstag vor einem Ausschuss des Repräsentantenhauses die bereits zuvor geäußerten Anschuldigungen: Seinen Job sei er einzig deshalb losgeworden, weil die Corona-Strategie der Regierung nicht auf wissenschaftlichen Grundlagen basiere. Bright, der maßgeblich an der Suche nach einem Impfstoff gegen das Virus beteiligt war, hatte sich geweigert, gemeinsam mit Trump für zwei Malaria-Medikamente als Heilmittel für Covid-19 zu werben. Er mahnte zur Vorsicht, ihr Nutzen sei nicht ausreichend erwiesen. Dass sich der Präsident dennoch für ihren Einsatz aussprach, führt Bright auf Kushner zurück. Dieser unterhalte direkte Verbindungen zu jenen Unternehmen, die diese Arzneimittel herstellen. In einer 86-seitigen Beschwerde gegen die Regierung, die Bright vergangene Woche eingereicht hat, geht er noch weiter: Seit Trumps Amtsantritt sei die Arbeit seiner Behörde, für die Bright seit 2010 tätig war, dadurch erschwert worden, dass Aufträge in erster Linie an Unternehmen mit guten Kontakten ins Weiße Haus gingen. Dabei sollten wissenschaftliche Erkenntnisse den Kampf gegen Corona definieren, „nicht Politik und Vetternwirtschaft“, wiederholte Bright am Donnerstag.

Nun kann sich jeder zusammenreimen, warum Trump von dem Malariamittel so begeistert war.

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