Soll man sich freuen oder fürchten, wenn Trump pleite ist?

DiePresse schrieb am 08.04.2020: Das Vermögen von US-Präsident Donald Trump … sank aufgrund der Corona-Pandemie laut „Forbes“ binnen eines Monats um eine Milliarde auf 2,1 Milliarden Dollar. Trump stürzte deshalb von Platz 715 auf Platz 1001 ab. Man kann der Forbes-Liste glauben oder nicht; die Meldung kann sich nur auf den Monat März 2020 oder irgend einen Monat vorher beziehen.

Das ist ungefähr ein Drittel des Vermögens des amerikanischen Präsidenten. Kein Wunder, denn die Trump-Organisation operiert im Wesentlichen im Bereich Tourismus. Der Lockdown seit der Coronakrise hat den Tourismus weltweit in die roten Zahlen gerissen. Dass die Situation der Trump-Organisation seit Anfang April besser geworden ist ist unwahrscheinlich; wahrscheinlicher ist, dass sich die Verluste fortsetzen, denn die weltweiten Reisebeschränkungen und Social Distancing wird die Belegung der Trump-Hotels nicht gebessert haben.

Es könnte sein, dass der Präsident auf die Zahlungsunfähigkeit zusteuert, falls dieser Umstand nicht bereits eingetreten ist.

n-tv.de schrieb am 03.04.2020: Trump-Konzern bittet um Zahlungsaufschub bei der Deutschen Bank. Trump hatte wohl 300 Millionen Dollar Schulden bei der Deutschen Bank konnte man am 25.04.2019 bei welt.de nachlesen. Kein Wunder, dass sowohl Trump als auch die Deutsche Bank sich sträuben, Trumps Bankunterlagen herauszurücken.

Aktuell (12.05.2020) schreibt das Handelsblatt: Supreme Court ist gespalten bei Entscheidung zu Trumps Finanzunterlagen.

Wer jetzt bist drei zählen kann: Trumps bevorstehende Insolvenz, die Russlandaffäre und Trumps Antwort auf die Coronakrise – haben diese Themen etwas mitreinander zu tun?

US-Gesundheitsbeamter warnt vor „dunkelstem Winter“ schreib welt.de am 14.05.2020; weiter liest man dort: „Dass der US-Präsident von der Meinung seiner Gesundheitsexperten nicht viel hält, hat er am Mittwoch erneut deutlich gemacht. Er halte die Warnungen des Gesundheitsexperten und Beraters Anthony Fauci vor den Risiken einer zu schnellen Wiederöffnung der Wirtschaft für „nicht vertretbar“, sagte Trump. „Für mich ist es keine vertretbare Lösung.““

Ist doch klar und und leuchtet ein: Für Trump sind Fakten und Warnungen der wissenschaftlichen Berater unvertretbar.

Bleibt die Frage: Soll man sich freuen oder fürchten, wenn Trump pleite ist?

Ein Gedanke zu „Soll man sich freuen oder fürchten, wenn Trump pleite ist?“

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