Sehr peinlich. Deutsches oder Amerikanisches Problem?

(2017-03-29 aktiencheck.de)

2017-03-30 Spiegel.de:

Wie die Deutsche Bank ihr Trump-Problem loswerden will

(…) Doch Donald Trump senior, der eigentlich gar nichts mehr mit dem Geschäftlichen zu tun haben soll, hat die Rückzahlung der Kredite persönlich garantiert. Falls doch einmal einer davon faul würde, könnte – oder müsste – die Bank also den Besitz des amtierenden Präsidenten der Vereinigten Staaten pfänden – oder es zumindest versuchen.

(…) Die Bank, die noch eine US-Strafe wegen Geldwäsche in Russland erwartet, will weder Kritikern eine Vorlage liefern, indem sie Trump billig aus seiner Vertragspflicht entlässt; noch mag sie ein schlechtes Verhältnis mit der Trump Organization riskieren, wenn sie als Preis für den Verzicht die Zinsen anhebt.

So oder so, den Interessenkonflikt mit Trump wird die Deutsche Bank wohl nicht so schnell los. (…)

Wer hätte das gedacht, dass eine (deutsche) Bank oder gar die ‚Deutsche Bank‘ als Kreditgeber in eine Zwickmühle gerät, wenn sie sich als Anbieter von Finanzdienstleistungen mit Trump einlässt. So etwas hätten nur böse Menschen denken können.

Ich bedaure aufrichtig, dass ich kein Kunde dieser Bank bin. Deshalb kann ich leider auch keine Geschäftsverbindung zu diesem Geldinstitut kündigen oder ‚restrukturieren‘. Es wäre schön, wenn sich ein Boykotteilnehmer mit einer solchen Verbindung zu diesem Schritt entscheiden würde.

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