Hoffnungsträgerin Merkel – als Kanzlerin abgewirtschaftet! Schade

2017-04-25: welt.de

Gipfeltreffen der zwei mächtigsten Frauen der Welt

Die Tochter von Donald Trump, Ivanka Trump, folgt einer offiziellen Einladung der Kanzlerin nach Berlin, zum Women20-Gipfel. Die 35-Jährige hat im Weißen Haus ganz offiziell eine Beraterrolle inne.

2017-04-25: welt.de

Merkel und Ivanka Trump bei Gipfel zur Stärkung von Frauen

Berlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel nimmt gemeinsam mit der Tochter des US-Präsidenten, Ivanka Trump, heute in Berlin an einem internationalen Gipfel zur Stärkung von Frauen teil. (…)

2017-04-27: Schwäbische.de

(…) Merkel jedenfalls messe der Diskussion mit Ivanka „große Bedeutung“ bei, sagte Vizeregierungssprecher George Streiter am Montag. Bei der Gelegenheit widersprach er der Erklärung des Weißen Hauses, Ivanka Trump reise „auf direkte Einladung der Kanzlerin“ nach Berlin: Die Einladung sei nicht von Merkel gekommen, sondern vom Verband der Unternehmerinnen. (…) Unterdessen hat US-Präsident Trump in Washington in höchsten Tönen seine Zusammenarbeit mit Merkel gelobt.

Entweder merkt es niemand oder keiner will es wahrhaben: Es geht doch auch hier wieder nur um eine Marketingveranstaltung für die Marke ‚Trump‘. Und Merkel macht so etwas mit. Und dafür eignet sich wohl auch das Thema Gender und ‚Frauenrechte‘.

Persönliche Anmerkung: Mit der Politik der Kanzlerin im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise wurde Merkel für mich ernsthaft wählbar, obwohl eine (Regierungs-)Partei, die den Namen „Christlich demokratische Union Deutschlands“ trägt, für mich genauso unakzeptabel ist wie eine politische Partei, die sich mit der Bezeichnung „Islamische demokratische Union Deutschlands“ schmücken würde. Ich habe der Kanzlerin bislang unterstellt, dass sie ihr politisches Amt – im Gegensatz zu der Mehrheit der vergleichbaren Amtsträger – nicht zu ihrer verdeckten oder offenen persönlichen wirtschaftlichen Vorteilsnahme missbraucht. Diese Einschätzung war mutmaßlich falsch. Ich würde mich nicht wundern, wenn sie nach Ihrer Abwahl als Kanzlerin einen Job als Marketingberaterin im Trump-Konzern angeboten bekäme und diesen auch freudig annehmen würde. Auch das sogenannte Frauenthema eignet sich zum Verrat am Anliegen der Benachteiligten, wenn privilegierte Frau daraus einen wirtschaftliche Vorteil schöpfen kann.

Vielleicht ist es aber auch so, dass die deutschen Weibchen sich mehrheitlich vielmehr dafür interessieren, wo man welches Täschchen mit dem richtigen Label und sonstigen Kram, den keine braucht bekommt, als dass Frau sich mit den Grundrechten und deren Durchsetzung – auch für die Nicht-Unternehmerinnen – befasst.

Man wird es an der Umsatzentwicklung des Trump-Labels in Deutschland in nächster Zeit erkennen können.

Ist nicht so gemeint? Doch, ist so gemeint! Sehr ernüchternd! Sorry, ich bin nur ein Mann, könnte aber auch kotzen.

 

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