Die unmögliche Herausforderung, Trump zu dienen

Wie das Personalkarussell des Präsidenten zeigt, kann es Trump keiner recht machen. Entweder redet man dem Chef nach dem Mund und hat keine eigene Meinung, dann freut der sich erst mal und sagt, dass man ein loyaler Superheld ist. Aber er stellt dann bald fest, dass der Mitarbeiter keinen Arsch in der Hose hat und ’schwach‘ ist. Dann heißt es: „You are fired“

Oder man redet dem Chef nicht nach dem Mund und hat seine eigene Meinung; dann freut der sich erst mal und sagt, dass man ein fantastischer Kerl für einen spektakulären Job ist. Aber er stellt dann bald fest, dass der Mitarbeiter nicht loyal ist und widerspricht. Dann heißt es auch: „You are fired“

Oder man hat seine eigene Meinung, sagt aber besser gar nichts, sondern beschränkt sich darauf, festzustellen, dass es eine übergroße persönliche Ehre ist, dem Herrn dienen zu dürfen. Augen zu und durch; und die (Drecks-)arbeit andern zuschieben. So kann man sich wohl am längsten halten.

Die Schwierigkeit im Showbusiness von Trump ist wohl die, dass man ein guter Schauspieler sein muss, aber um Gottes Willen dem abgehalfterten Superstar nicht die Show stehlen darf, auch wenn sie noch so schlecht ist.

Ich gebe General Kelly keine drei Monate. Und er wird seine Entlassung per Twitter erfahren.

Es wäre interessant zu wissen, welche Rentenansprüche die entsorgten Kabinettsmitglieder haben.

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