Die Stimmung könnte bald kippen

2017-07-27 Welt.de:

Scaramucci irritiert mit abstoßenden Beschimpfungen

„So ein Niveau hat es noch nie gegeben“: Trumps neuer Kommunikationschef zieht mit wüsten Beschimpfungen über dessen Stabschef her. Scaramuccis Wortwahl über Chefstratege Steve Bannon ist nicht jugendfrei.

(…) Im weiteren Verlauf des Gesprächs beschimpfte und verunglimpfte Scaramucci den Stabschef des Weißen Hauses, Reince Priebus, und Trumps Chefstrategen Steve Bannon auf einmalige Weise. Priebus sei ein „verdammter paranoider Schizophrener, ein Paranoiac.“

Weiter erklärte er, dass er kein Interesse an seiner Wahrnehmung in den Medien habe: „Ich bin nicht Steve Bannon. Ich versuche nicht, meinen eigenen Schwanz zu blasen“, sagte er weiter. „Ich versuche nicht, meine eigene Marke aus der verdammten Stärke des Präsidenten heraus aufzubauen.“ Bannon ließ die Aussage unkommentiert.

Über Stilfragen kann man streiten. Ob der neue von Trump frisch installierte Kommunikationschef seinem Dienstherrn mit diesem Stil einen Gefallen tut wird sich zeigen. Oder vielleicht ist es ein Symptom dafür, dass die Verhältnisse im Weißen Haus völlig außer Kontrolle geraten sind. Die Dollarschwäche in den letzten Tagen könnte bedeuten, dass die Finanzwelt das auch allmählich begreift.

2017-07-27 tagesschau.de schreibt:

Der republikanische Senator Graham hat US-Präsident Trump davor gewarnt, Justizminister Sessions zu entlassen. Ansonsten könne er sich „auf was gefasst machen“. (…) Um eine Entlassung des [Sonderermittlers] Muellers zu verhindern, arbeitet der Republikaner Graham gemeinsam mit den beiden demokratischen Senatoren Sheldon Whitehouse und Richard Blumenthal an einem Gesetz, das eine Absetzung des Sonderermittlers verhindern soll.

Die Uhr tickt.

Und Kim Jong-Un meldet sich pünktlich mit einer Einladung zum Duell an Herr Trump:

2017-07-26 Die Zeit:

Nordkorea droht mit Atomangriff auf USA

Alles nur Theaterdonner von Außen oder nur eine inszenierte Show aus dem weißen Haus?

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