Die amerikanische Politik dient dem Präsidenten

2017-04-25: Spiegel-online

US-Außenministerium preist Trumps Privatklub an

Regelmäßig reist Donald Trump in seinen exklusiven Klub Mar-a-Lago. Das US-Außenministerium äußerte sich sehr wohlwollend über das Anwesen. Kritiker werfen dem US-Präsident nun vor, sich persönlich bereichern zu wollen. Auf einer Website des US-Außenministeriums ist Donald Trumps privates Luxus-Resort Mar-a-Lago angepriesen worden.  Zwar erschien der Artikel bereits am 4. April, doch erst am Montag wurde er auf sozialen Netzwerken geteilt. Nach heftiger Kritik und Vorwürfen, der US-Präsident wolle sich persönlich bereichern, wurde der Artikel gelöscht. (…) Tatsächlich nutzte vor Trump aber kein Präsident das Domizil. 1985 erwarb Trump Mar-a-Lago und machte es zu einem exklusiven Klub mit Privatstrand, Pool und Spa, mit Tennisplätzen und Golfanlagen sowie zwei Ballsälen. Derzeit kann man sich dort für 200.000 Dollar Gebühr aufgenommen werden, die Jahresgebühr beträgt 14.000 Dollar. Das steht allerdings nicht in dem Artikel, auch wird nicht erwähnt, dass es sich um Trumps Privatbesitz handelt.

Wie schön wäre es, wenn Frau Merkel als Kanzlerin ihre Empfänge von wichtigen Staatsgästen in ihrer Privatwohnung erledigen würde. Na ja, sie sollte dann wenigstens vorher einen Privatklub gründen.

Also, von einer Vermischung von Privatinteressen und Politik sprechen nur Neider, böswillige Linke oder unverbesserliche Nörgler.

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