Die Spam-Flut wächst exponentiell …

Das Spam-Problem wird sich sicher nicht mit dieser Mitteilung lösen lassen.

Heute sind wieder 119 Spam-Kommentare für diese Seite eingegangen. Die Flut wächst exponentiell. Es ist für mich nicht mehr möglich, in dieser Flut ernst gemeinte und sachdienliche Kommentare sicher zu identifizieren. Ob ein Spamfilter dies besser kann, kann ich nicht kontrollieren.

Deshalb bitte ich diejenigen, die es mit einem ernst gemeinten Kommentar versucht haben um Verständnis. Wer meine persönliche Mailadresse kennt, möge mich über einen Kommentar informieren.

Es kann sein, dass ich in absehbarer Zeit gezwungen bin, die Kommentarfunktion zu deaktivieren.

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Wer das unglaubliche Privileg genießt, mich (denjenigen der im Impressum dieser Seite angegeben ist) persönlich zu kennen und dazu auch noch meine persönliche Mailadresse kennt, die/der kann mir gerne mitteilen, dass er/sie in meinen Verteiler aufgenommen werden möchte, um über neue Beiträge auf dieser Webseite per Mail informiert zu werden.

Gerne nehme ich auch von anderen Schriftgelehrten Beiträge auf, die zu dieser Seite passen; Meinungsvielfalt und Kritik sind gefragt – allerdings unter der Bedingung, dass der/die Autor/in einverstanden ist, im Zusammenhang mit einem Beitrag namentlich genannt zu werden! Literarische Zurückhaltung ist nicht erwünscht.

2 Jahre ist es her … als diese Seite erstmalig im Web erschienen ist

Dies ist ein Beitrag des Herausgebers dieser Kampagne in eigener Sache.

Genau genommen habe ich 20 von insgesamt 26 Seiten dieser Kampagne bis zum 08.03.2017 fertig gestellt und seitdem nicht mehr wesentlich verändert. Am 27.02.2017 hatte ich die ersten Seiten – damals noch unter einer www.(…).com Adresse freigeschaltet. Die Struktur der Kampagne und die wesentlichen Inhalte der Seiten sind bis auf die mit Datum gekennzeichneten Beiträge, Kommentare und Dokumente unverändert geblieben. Dies zu erwähnen ist mir ein Anliegen, um für jedermann und mich selbst überprüfbar zu machen,

– was sich im Laufe der vergangenen 2 Jahre verändert hat

– welche meiner Aussagen von damals sich als falsch oder als Fehleinschätzungen erwiesen haben und

– welche damaligen Aussagen und Schlussfolgerungen sich als (vorläufig) zutreffend bestätigt haben.

Ich hätte damals nicht gedacht, dass genau 2 Jahre nach der ersten Freischaltung unserer Kampagne der persönliche Anwalt von Trump Michael Cohen – den die Presse gerne als „Ausputzer“ oder „Mann fürs Grobe“ von Trump bezeichent – öffentlich und umfassend vor dem US-Kongress über das System Donald Trump aussagt.

Michael Cohen, der als rechtskräftig Verurteilter in Kürze wegen verschiedener Straftaten eine Haftstrafe antreten wird, ist wie kaum eine andere Person in der Umgebung von Trump hoch umstritten und seine Aussagen stehen unter dem Vorbehalt der Befangenheit oder der vorsätzlichen Falschaussage. Dennoch behaupte ich, dass die Frage, welche Aussagen im Kontext der Präsidentschaft Donald Trumps als ‚Fake News‘ zu anzusehen sind, seit der Vernehmung von Cohen vor dem US-Kongress unter einem neuen Licht zu betrachten ist.

In der Anfangszeit unserer Kampagne hatte ich versucht, unter Benennung der jeweiligen Quellen über die Präsidentschaft Trumps und die Hintergründe zu berichten. Dabei war die Auswahl der Quellen und Aussagen und die damit verbundenen Bewertungen im Sinne unserer Kampagne zweifellos tendenziös, was auch so beabsichtigt war. Diese Mühe habe ich mir in den letzten Monaten nicht mehr gemacht. Einerseits sind alle Nachrichtenmedien überfüllt mit ständigen Meldungen und Kommentaren zum Thema Trump; andererseits ist eine gewisse Müdigkeit eingetreten, ständig neue Skandalmeldungen über Trump zur Kenntnis zu nehmen und es macht keinen Sinn, diese immer wieder gebetsmühlenartig zu wiederholen. Im Übrigen liest jeder doch überwiegend die Quellen, die seine eigene vorgefasste Meinung bestätigen.

Auch ich freue mich, wenn ich eine Bestätigung meiner Auffassung finde: In der aktuellen Äußerung der ehemalien Trump-Intimus Michael Cohen vor dem Kongress, der Präsident sei ein Mann, „der sich um das Amt beworben hat, um seine Marke großartig zu machen, nicht um das Land großartig zu machen. Er hat weder den Wunsch noch die Absicht, die Nation zu führen.“(Süddeutsche Zeitung) sehe ich eine gewisse Parallele zu meiner Äüßerung vom 08.03.2017 auf dieser Webseite „Für Donald Trump besteht auch die ‚Kunst‘ des politischen Regierens darin‚ ‚gute Deals‘ auf den Weg zu bringen. Für ihn ist der Job des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika allem Anschein nach die Krönung seines bislang erfolgreichen Geschäftsmodells: Es geht ihm darum, die ‚Marke Trump‘ noch besser zu verkaufen. D.h. es ist ihm jedes Mittel recht, andere Personen (oder den Rest der Welt) für seine Marke ‚über den Tisch zu ziehen‘.“

Soeben habe ich zur Kenntnis genommen, dass der Trump / Kim Jong Un – Gipfel in Hanoi geplatzt [Spiegel-online] sei. In dem Kommentar „Ehrliches Scheitern ist keine Katastrophe“ vom 28.92.2919 notiert der Tagesspiegel, „Jeder will Erfolg haben. Oder zumindest den Anschein von Erfolg. Niemand gibt gern zu, gescheitert zu sein. Wenn der Erwartungsdruck vor einem internationalen Treffen hoch ist, der Fortschritt aber ausbleibt, geraten Politiker in Versuchung, ihre Gespräche dennoch zu einem Erfolg zu erklären. Donald Trump und Kim Jong Un haben dieser Versuchung widerstanden. Sie haben den Misserfolg ihres Atomgipfels eingestanden. Das ist ihnen hoch anzurechnen.“

Schön, dass der Kommentator seinen Glauben an das Gute im Menschen noch nicht verloren hat; ich bewunderere allerdings seine Naivität, die er mit vielen seiner Kollegen teilt.

Ich bleibe bei meiner in meinen Beiträgen

„Trump als Komödiant?“ vom 27.04.2017,

„Wie soll es weiter gehen, wenn Trump merkt, dass ihm die Felle weg schwimmen?“ vom 22.07.2017 und

„Die Uhr tickt, die Lunte ist vorbereitet“ vom 01.08.2017

angesprochenen Hypothese, dass Trump die Aufrechterhaltung der nuklearen Bedrohung durch Nordkorea dringend braucht, um sich vor einer Amtsenthebung und einer danach zu erwartenden Strafverfolgung zu schützen.

Im Zusammenhang mit dem von ihm gewünschten Mauerbau an der Mexikanischen Grenze hat Trump bewiesen, dass er keine Hemmungen hat, über die (unbegründete) einfache Erklärung eines nationalen Notstandes die parlamentarischen Instanzen (vorläufig) außer Kraft zu setzen. Er hat auch keine Hemmungen, deutsche Autos als  Bedrohung für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten von Amerika zu bezeichnen. Trump hat also bereits die Vorübungen für die Ausrufung eines Nationalen Ausnahmezustandes, bei dem Grundrechte außer Kraft gesetzt werden, planmäßig absolviert, ohne dass ihm dies jemand ernsthaft verwehrt hat.

Wie einfach wird es für Trump sein, aus heiterem Himmel zu erklären, dass die nationale Sicherheit der USA durch einen drohenden Atomschlag durch Norkorea bedroht sei, wenn Kim Jong Un sich weigert, sein Nukleararsenal zu beseitigen. Dies wäre sicher der klassische Fall für die Erklärung eines Ausnahmezustandes. Und wenn er den Ausnahmezustand einmal erklärt hat, dann wird sich auch niemand trauen, ein Amtsenhebungsverfahren gegen den Präsidenten einzuleiten, auch wenn dies z. B. nach den Untersuchungsergebnissen von Sonderermittler Muller oder anderer Ermittlungsinstanzen zwingend geboten wäre. Trump könnte dann ungehemmt ‚durchregieren‘ und alle Widerstände aus dem Weg räumen, so wie Erdogan es in der Türkei vorexerziert hat.

Ich bin überzeugt, dass das ‚Platzen‘ der Hanoi-Gipfels kein Mißerfolg, sondern das Ergebnis einer klar durchdachten Strategie des Präsidenten Trump ist.

Ein kleiner Rückblick in eigener Sache

Die Vereidigung von Donald Trump als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika erfolgte nach einem turbulenten Wahlkampf am 20. Januar 2017.

Unser Portal – Human Rights First trump last – wir wollen uns nicht nachsagen lassen, wir hätten tatenlos zugesehen – habe ich am 08.März 2017 ins world-wide-web gestellt. Nach der Vereidigung des Präsidenten Trump habe ich mich sofort entschieden, etwas zu tun. Also habe ich  die Internet-Domain angemeldet – zunächst gedankenlos bei einem amerikanischen Provider. Dann habe ich als webhosting-Laie mit der Seitenkonfiguration und dem Schreiben der Texte begonnen. Das hat einige Zeit gekostet, da mir die Routine fehlte, so etwas zu tun. Als alles soweit fertig war, kam ich auf den Gedanken, dass es besser wäre, einen Provider zu nutzen, der in Deutschland beheimatet ist. Die ‚Migration‘ der Domain zu einem deutschen Provider gestaltete sich als ein komplizierter Vorgang – und ich musste zunächst die Seite umbenennen (von einer (xxx).com-Seite in eine (xxx).net-Seite), denn sonst hätte ich sehr lange warten müssen. Also alles noch einmal von vorne. Aber am 8. März 2017 wurde ich fertig und habe die Seite ins Netz gestellt. Die meisten Texte dieser Seite habe ich seitdem nicht oder nur sehr geringfügig verändert.

Wie sich die Präsidentschaft von Donald Trump im vergangenen Jahr entwickelt hat, haben die meisten Leute durch die Medien verfolgen können. Ich würde sagen, es ist in etwa so gekommen, wie ich es damals erwartet habe. Trump ist derjenige geblieben, der er im Wahlkampf war. Und er hat sich konsequent so benommen, wie vorher: wie ein Elefant im Porzellanladen. Das amerikanische Wahlvolk hat den Präsidenten bekommen, den es gewählt hat und wohl auch den, den es verdient hat. Und die Amerikanische Bevölkerung und die Regierungsadministration hat sich ihn immer noch erhalten. Trump sorgt seit einem Jahr für ständige Unterhaltung in den Medien; das scheinen die Amerikaner und auch viele Menschen außerhalb Amerikas zu mögen. Es ist wie ein Krimi; ein guter Kriminalfilm ist ja nur dann spannend, wenn man sich schaudert oder ekelt und bis zum Schluss nicht weiß, wie die Geschichte endet und der Verdacht auf den Übeltäter erst einmal auf den falschen fällt. Und ein Film, in dem nicht gelogen und geleugnet wird, taugt nicht für das Abendprogramm. Richtig gut war ein Film, wenn der Zuschauer sich am gleichen Abend nicht mehr in seinen eigenen Keller traut.

Also ist es nicht nur die Person Donald Trump, die  ihre Macht behalten will und diese Machtposition in beispielloser Weise missbraucht, sondern die Menschen, die Trump umgeben, ihm die Macht zubilligen, ihm zujubeln und applaudieren oder sich aufregen und schimpfen – und sich den Machtmissbrauch bieten lassen.

Trump ist ein Meister darin, in anderen Menschen Adrenalin frei zu setzen. Das eigene Adrenalin ist das, wovon die Menschen, die sonst nichts zu lachen haben, zehren. Ich meine die Menschen, die von niemandem ernsthaft beachtet werden und bei denen kaum jemand merkt, wenn sie von der Bildfläche verschwinden; sie können froh sein, wenn sie sich selbst dadurch in Erregung versetzen können, dass sie gedankenlos und unflätig herumbrüllen können und dabei von ihrem Idol angefeuert werden.

Donald Trump schafft es sogar, die gegen ihn protestierenden Sprechchöre in Lobgesänge für seine grandiosen Erfolge umzudeuten. (21.91.2918, Women’s March) Trump twittert dazu : „Schönes Wetter überall in unserem großartigen Land, ein perfekter Tag für alle Frauen bis März, Gehen Sie jetzt hinaus, um die historischen Meilensteine und den beispiellosen wirtschaftlichen Erfolg und die Schaffung von Wohlstand zu feiern, die in den letzten 12 Monaten stattgefunden haben. Niedrigste Frauenarbeitslosigkeit seit 18 Jahren“

Das ist nach meiner Meinung ein wesentlicher Aspekt, den ich vor einem Jahr grob unterschätzt habe. Deshalb bin ich während der letzten Monate in diesem Portal auch zeitweise ‚in Deckung gegangen‘, da ich die ‚kollektive  Adrenalininduktion‘ durch Trump nicht noch zusätzlich mit anfeuern wollte. Natürlich ist Schweigen auch keine empfehlenswerte Option.

Ernüchternd ist für mich das sehr bescheidene Echo in diesem Blog. Ich habe allerdings auf kostenintensive Promotionaktionen (z. B. Google Adwords o.ä.) verzichtet und ich bin keine Freund der Marktschreierei von Twitter und Facebook. Aber auch die Reaktionen von persönlichen Freunden, Kollegen und Bekannten haben mir gezeigt, dass es wohl sehr „hochschwellig“ ist, für ein politisches Ziel wie dieses Mühe aufzuwenden oder ein – wenn auch nur geringes – Risiko einzugehen.

Aufregen ja – etwas unternehmen – nein. Und schon gar nicht, wenn es um Geld geht.

Demokratie – eine Phantasie der Ewiggestrigen!

Es ist nicht zu verleugnen: etwa die Hälfte derjenigen, die noch das Recht haben, in Wahlen oder Volksabstimmungen über politische Bedingungen, Sachverhalte oder Personen abzustimmen, entscheiden sich gegen das, was man noch bis vor einiger Zeit in gewissen Kreisen Demokratie genannt hat. Und sie entscheiden sich nicht nur gegen Demokratie, sondern sind auch teilweise bereit, ihrer Haltung mit Gewalt oder gewaltähnlichen Vorgehensweisen Nachdruck zu verleihen.

Ob dies für die Weltbevölkerung generell gilt kann bezweifelt werden. Wahrscheinlicher ist, dass die Personen, die nicht oder nicht mehr das Recht von politischen Abstimmungen wahrnehmen können, sich nicht nur zur Hälfte sondern mit überwiegender Mehrheit gegen demokratische Verhältnisse entscheiden würden, wenn ihnen als Alternative die Partizipation an Reichtum und Glück im Glücksspiel oder durch die Ausbeutung anderer Populationen versprochen wird oder die Belohnung im ‚Jenseits‘ in Aussicht gestellt wird. Das ist dann ‚gerecht‘.

Manchmal wird der Begriff ‚Demokratie‘ als Worthülse oder als Marketingbegriff noch von interessierten Personen verwendet, wenn sich damit z.B. Machtinteressen besser durchsetzen lassen; er wird aber selten näher erklärt. Macht nichts – das interessiert auch nur eine kleine schrumpfende Minderheit. Jedenfalls lässt sich nicht bestreiten, dass mit dem Begriff Demokratie genau so wenig Umsatz oder Gewinn erzielt werden kann wie mit den abgegriffenen Stichworten Humanität oder Menschenwürde.

In einer Zeit, in der kaum noch im Format von vollständigen Sätzen kommuniziert wird und das Thema oder das Bild nach wenigen Sekunden durch einen einfachen ‚Klick‘ gewechselt werden kann, haben komplizierte Denkfiguren nur noch eine geringe Chance.

Die unverbesserlichen ewiggestrigen Romantiker beschränken sich auf Jammern und Klagen. Hauptsache es kostet weder Mühe noch Geld.

Späte – aber neue Erkenntnis!

In eigener Sache

Nachdem die Consorsbank [ BNP Paribas S.A. ] auf meine Anfrage mitgeteilt hat:

Herr Bonnafè hat Ihre Anfrage an das Kundenzufriedenheitsmanagement weitergeleitet.

Wir können nachvollziehen, dass Sie als aktiver Anleger eine globale Sicht auf die politischen Entwicklungen haben. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir dieses Thema nicht kommentieren werden.

habe ich sofort mit der Auflösung meines Depot und Guthabens begonnen.

Anmerkung: Jean-Laurent Bonnafé ist Directeur Général (Generaldirektor) der Bank in Paris